Wenn der Garten zur Gefahr wird

Für Kinder ist der eigene Garten ein Paradies: Hier können sie nicht nur spielen, sondern zahlreiche neue Dinge entdecken. Trotzdem kann die Erkundungstour durch den Garten schnell zur Gefahr für Kinder werden, wenn diese auf eine giftige Pflanze stoßen. Diese sind oft besonders schön anzusehen oder haben strahlende bunte Blüten. Das lockt natürlich jedes Kind an und verleitet dazu, die Pflanze zu berühren oder gar in den Mund zu nehmen. Das allerdings ist nicht immer ungefährlich.

Garten Gefahr

Eibe und Goldregen sind besonders giftig

Zu den gefährlichsten Pflanzen, die Kinder im Garten aufspüren können, zählt der Goldregen. Dieser hat eine wunderschöne goldgelbe Farbe und viele kleine Blüten. Hier besteht die Gefahr darin, dass Kinder an den Blüten saugen, weil sie der Meinung sind, in ihnen könne sich Nektar befinden. Geraten die Samen des Goldregens in den Mund des Kindes, kommt es bereits nach wenigen Minuten zu Vergiftungserscheinungen, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schwindel und Schweißausbrüche sind gängige Symptome. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Lähmung der Atemwege und zum Atemstillstand führen. Zum Tod führt eine Vergiftung durch die Samen des Goldregens jedoch selten.

Anders bei der Eibe, welche die Kinder mit ihren leuchtend roten Beeren anlockt. Diese Beeren allerdings sind ungenießbar und giftig, auf Kinder können sie jedoch süß und lecker wirken. Auch hier zeigen sich schon nach relativ kurzer Zeit die ersten Vergiftungserscheinungen. In diesem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen, da nach einer unbehandelten Vergiftung durch Eibenbeeren bereits nach wenigen Stunden der Tod eintreten kann.

Mit dem Naturführer auf der Suche nach giftigen Pflanzen

Wer giftige Pflanzen in seinem Garten beherbergt und nicht auf diese verzichten will, sollte dem Nachwuchs bei einem Rundgang durch den Garten erklären, welche Pflanzen tabu sind und warum. Nutzen Sie hierfür einen Naturführer, den Sie zusammen mit Ihrem Kind durchgehen und die Pflanzen in Ihrem Garten bestimmen. So lernt Ihr Kind spielerisch, von welchen Pflanzen es sich fernhalten muss.

Bildquelle: Hanspeter Bolliger / pixelio.de

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